Bebauungsplan Kreuzhügel 2. Erweiterung Beteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Kreuzhügel

 

Öffentliche Bekanntmachung

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Kümmersbruck hat am 13.04.2021 in öffentlicher Sitzung die Aufstellung des qualifizierten Bebauungsplans „Kreuzhügel 2. Erweiterung“ im Sinne von § 30 Abs. 1 BauGB mit paralleler Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans beschlossen und den Entwurf der Bauleitplanung in der Fassung vom 05.10.2021 gebilligt.

Es erfolgt die Ausweisung des Geltungsbereichs als „Allgemeines Wohngebiet“ (WA) und als „Sondergebiet (SO) gemäß §4 und § 11 Baunutzungsverordnung (BauNVO) mit der Zweckbestimmung „Allgemeines Wohnen“ für den Bereich WA und großflächiger Einzelhandel für den Bereich SO

 

Im rechtswirksamen Flächennutzungs- und Landschaftsplan (FNP) ist der Geltungsbereich der vorliegenden Neuaufstellung als „landwirtschaftliches Gebiet“ dargestellt. Es erfolgt die Ausweisung der Bauflächen als „Sonstiges Sondergebiet“ (SO) und Allgemeines Wohngebiet gemäß §§ 4 und 11 Baunutzungsverordnung (BauNVO). Die Festsetzungen des Bebauungsplans weichen somit wesentlich von der Darstellung des Flächennutzungsplans ab. Eine Änderung des Flächennutzungsplans nach § 8 Abs. 3 BauGB ist erforderlich.

Der knapp 0,6 ha große Geltungsbereich liegt auf Teilflächen des Flurstücks Nr. 631 und umfasst die Straßenflurstücke Nr. 629/9 und 629/10, welche alle innerhalb der Gemarkung Gärmersdorf liegen.

 

Kreuzhügel

 

Der Entwurf der Planung, einschließlich Umweltbericht, kann in der Zeit vom 18.10.2021 bis 18.11.2021 aus dem Internet unter Link heruntergeladen werden, sowie im Rathaus der Gemeinde Kümmersbruck, Zimmer Nr. 34, während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden.

 

Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift – Stellungnahmen bei den Sachbearbeitern im Bauamt abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

 

Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach §47 VwGO unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

drucken nach oben