Einleiten von gesammelten Niederschlagswasser aus dem Baugebiet „Untere Leite I“ in die Vils durch die Gemeinde Kümmersbruck

Bebauungsplan Untere Leite I

Baugebiet Untere Leite I

Bekanntmachung

 

 

 

Vollzug der Wassergesetze;

Einleiten von gesammelten Niederschlagswasser aus dem Baugebiet „Untere Leite I“ in die Vils durch die Gemeinde Kümmersbruck

 

Die Gemeinde Kümmersbruck hat beim Landratsamt Amberg-Sulzbach für folgendes Vorhaben die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis nach § 15 des Wasserhaushaltsgesetzes beantragt:

 

Die Gemeinde Kümmersbruck plant die Erschließung des Baugebiets „Untere Leite I“ an der Bayernwerkstraße. Das Baugebiet wird, mit Ausnahme eines kleinen Teilbereichs im Südosten – Parzellen 6 bis 9 (Mischsystem) – im Trennsystem entwässert. Das anfallende Schmutzwasser wird dem bestehenden Schmutzwasserkanal der Zweckverbandkläranlage Amberg-Kümmersbruck an der Bayernwerkstraße zugeleitet. Das Regenwasser von den Straßenflächen, der Dachflächen der geplanten Neubauten und sonstigen befestigten Flächen wird gesondert in einem Regenwasserkanal gesammelt und über einen geplanten Ableitungskanal zur Vils abgeleitet. Die Einleitung in die Vils erfolgt auf der Fl.Nr. 750, Gmkg. Köfering, auf Höhe des Grundstückes Fl.Nr. 558 der Gmkg. Köfering.

 

 

Das Vorhaben und die Auslegung der Pläne wird mit folgenden Hinweisen bekannt gemacht:

 

  1. Die Pläne, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen in der Zeit vom 06.05.2019 bis zum 22.05.2019 im Rathaus in Kümmersbruck, Zimmer-Nr. 35, während der Dienststunden zur Einsicht aus;

 

          Zusätzlich wird das Vorhaben auch im Internet bekanntgemacht. Die Bekanntmachung und die dazugehörigen Planunterlagen sind auf der Internetseite der Gemeinde Kümmersbruck unter folgender Internetadresse: Link zu den Unterlagen einzusehen.

 

  1. jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei oder beim Landratsamt Amberg-Sulzbach etwaige Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen;

 

  1. bei Ausbleiben eines Beteiligten beim Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden;

 

  1. mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.;

 

  1. wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können bzw. kann

          a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden

          b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

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