Einleiten von gesammelten Niederschlagswasser aus dem Gewerbegebiet „B 85 / AM 30“

Bekanntmachung

 

Vollzug der Wassergesetze;

Einleiten von gesammelten Niederschlagswasser aus dem Gewerbegebiet „B 85 / AM 30“ bzw. aus der Erweiterung des Gewerbegebietes Ost „Franzosenäcker“ in den Krumbach auf den Grundstücken Fl.Nrn. 399 und 345/2, Gemarkung Gärmersdorf, durch die Stadt Amberg

 

Die Stadt Amberg hat beim Landratsamt Amberg-Sulzbach für folgendes Vorhaben die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis nach § 15 des Wasserhaushaltsgesetzes beantragt:

 

Die Stadt Amberg plant die Erschließung des Gewerbegebietes „B 85 / AM 30“ bzw. die Erweiterung des Gewerbegebietes Ost „Franzosenäcker“. Die Entwässerung dieses Gewerbegebietes erfolgt im Trennsystem. Das anfallende Schmutzwasser wird dem bestehenden Schmutzwasserkanal der Zweckverbandkläranlage Amberg-Kümmersbruck zugeführt. Das gesamte Oberflächenwasser wird gesammelt und dem neu zu bauenden Regenrückhaltebecken „RRB 53c – Franzosenäcker“ zugeleitet. Von dort aus erfolgt die gedrosselte Ableitung über den bereits bestehenden Ableitungskanal des Gewerbegebietes Ost „Franzosenäcker“ zum Krumbach. Die bestehende Einleitungsstelle (K-NW 04) befindet sich auf den Fl.Nrn. 399 und 345/2 der Gemarkung Gärmersdorf.

Eine wesentliche Änderung der Einleitungsmenge bzw. hydraulische Belastung des Krumbaches ergibt sich an der Einleitstelle K-NW 04 durch die Erweiterung nicht, zumal die maximale Einleitungsmenge des bis August 2019 gültigen Bescheids 417 l/s betrug. Durch die Umgestaltung des RRB 53a ist die Einleitungsmenge des bestehenden Gewerbegebietes auf 360 l/s reduziert. Bei der geplanten Erweiterung werden durch den Drosselabfluss 55 l/s abgegeben. Somit wird der maximale Abfluss von ursprünglich 417 l/s nicht überschritten.

 

Das Vorhaben und die Auslegung der Pläne wird mit folgenden Hinweisen bekannt gemacht:

 

1. Die Pläne, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen in der Zeit vom 22.06.2020 bis zum 24.07.2020 im Rathaus in Kümmersbruck, Zimmer-Nr. 34, während der Dienststunden zur Einsicht aus; Zusätzlich wird das Vorhaben auch im Internet bekanntgemacht. Die Bekanntmachung und die dazugehörigen Planunterlagen sind auf der Internetseite der Gemeinde Kümmersbruck unter diesem Link Einzusehen.

 

2. jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei oder beim Landratsamt Amberg-Sulzbach etwaige Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen;

 

3. bei Ausbleiben eines Beteiligten beim Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden;

 

4. mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.;

 

5. wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können bzw. kann

 

a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden,

b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

 

 

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