Wasserrecht Niederschlagswasser Gewerbegebiet Franzosenäcker

Gewerbegebiet Franzosenäckerwww.amberg.de

Gewerbegebiet Franzosenäcker

 

Öffentliche Bekanntmachung

 

 

 

 

Vollzug der Wassergesetze;

Einleiten von Niederschlagswasser aus dem Gewerbegebiet „Franzosenäcker“, Stadt Amberg, in den Krumbach auf den Grundstücken Fl.Nrn. 399 und 345/2, Gemarkung Gärmersdorf

 

Die Stadt Amberg hat beim Landratsamt Amberg-Sulzbach für folgendes Vorhaben die gehobene wasserrechtliche Erlaubnis nach § 15 des Wasserhaushaltsgesetzes beantragt:

 

Die Stadt Amberg hat Ende in den 90-iger Jahren das Gewerbegebiet „Franzosenäcker“ erschlossen. Die Entwässerung dieses Baugebietes erfolgt im Trennsystem. Das gesamte Oberflächenwasser wird gesammelt. Ein Teil des gesammelten Oberflächenwassers des Gewerbegebietes durchströmt drei hintereinander geschaltete Regenrückhaltebecken (RRB 53b) und wird anschließend ins Pufferbecken (RRB 53a) abgeleitet. Dem anderen Teil des Gewerbegebiets, der direkt in das Pufferbecken (RRB 53a) einleitet, soll nun eine Sedimentationsanlage zur Reinigung des Oberflächenwassers vorgeschalten werden. Zudem findet ein Umbau des Pufferbeckens (RRB 53a) statt.

Danach erfolgt vom Pufferbecken (RRB 53a) aus die gedrosselte Ableitung über eine Kanalleitung in Richtung Krumbach. Die Einleitung in den Krumbach erfolgt im Gemeindegebiet Kümmersbruck auf den Grundstücken Fl.Nrn. 399 und 345/2 der Gemarkung Gärmersdorf.

 

 

Das Vorhaben und die Auslegung der Pläne wird mit folgenden Hinweisen bekannt gemacht:

 

  1. Die Pläne, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben, liegen in der Zeit vom 25.03. 2019 bis zum 26.04.2019 im Rathaus in Kümmersbruck, Zimmer-Nr. 34, während der Dienststunden zur Einsicht aus;

 

Zusätzlich wird das Vorhaben auch im Internet bekanntgemacht. Die Bekanntmachung und die dazugehörigen Planunterlagen sind auf der Internetseite der Gemeinde Kümmersbruck unter folgendem Link zu den Plänen einzusehen.

 

  1. jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist bei oder beim Landratsamt Amberg-Sulzbach etwaige Einwendungen schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen;

 

  1. bei Ausbleiben eines Beteiligten beim Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden;

 

  1. mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen;

 

  1. wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können bzw. kann

a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden,

b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

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